Der psychologische Efffekt von Retargeting-Ads

Erfolgreiche Zielgruppenansprache durch Retargeting

Hinter dem Begriff Retargeting (auch Remarketing) versteckt sich eine erfolgreiche Methode, um aus Sicht des Anbieters Neu- oder Wiederkäufe zu provozieren. Mit dem richtigen Know-How und kreativer Ansprache kann dies zu hohen Umsatzsteigerungen führen. Die Idee dieses Vertriebsinstruments basiert auf der Nutzung von vorhandenen Nutzerdaten, die bei vorherigen Websitebesuchen, mittels von Cookies gespeichert werden und unter Berücksichtung der DSGVO für Marketing-Zwecke genutzt werden können. Kurz gesagt zielt Reatrgeting also auf neue oder erneute Conversions ab und ermöglicht es Anbietern, mittels verschiedener Buyer Personas, interessensgesteuerte Werbeanzeigen zu schalten.

Durch wiederkehrende Werbung zu mehr Vertrauen und höherer Kaufbereitschaft

Aus psychologischer Hinsicht und basierend auf dem wirtschaftlichen Interesse, Conversions und ROIs zu verbessern, erweist sich Retargeting als eine sehr sinnvolle Maßnahme. Grund hierfür ist der Mere-Exposure-Effekt, 1968 entdeckt vom polnisch-amerikanischen Sozialpsychologen Robert Bolesław Zajonc, welcher besagt, dass die Wiederholung von zunächst neutral betrachteter Reize dazu führt, dass wir Menschen etwas als positiver wahrnehmen als zuvor. Das Wort “neutral” erklärt bereits, dass es für diesen Effekt wichtig ist, dass der erste Eindruck vom Produkt oder von der Dienstleistung nicht negativ ausfällt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wiederkehrende Werbung zu mehr Vertrauen und einer positiveren Wahrnehmung führt.

In welchen Fällen sollte Retargeting angewandt werden?

Im ersten Sinne zielt Retargeting darauf ab, Websitebesucher, die bereits auf der Website agiert haben, allerdings keinen Kauf abgeschlossen haben, oder sonstige Call-to-Actions umgangen sind, wieder einzufangen und diese durch weitere Informationen und Vertrauensaufbau zu einem Kauf anzuregen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Besucher, die sich nach einem Produkt oder einer Dienstleistung umschauen. Das bedeutet für uns als Marketing-Spezialisten von addM, dass wir potenziell kundenseitige Abwanderungscausalitäten analysieren und basierend darauf, Custom Audiences anzulegen, um verschiedene Buyer Personas zu entwerfen, die wir dann noch persönlicher und vertraulicher anzusprechen. Dies führt langfristig zu geringeren Streuverlusten, da sich die Personen die wir mit Retargeting gezielt konfrontieren, bereits in einer zielnäheren Kaufphase befinden.

Kundenbindung mittels Retargeting führt zu Up- und Crossselling und damit einhergehend zu steigenden Umsätzen

Früher hieß es, wer mehr Werbung macht, wird mehr Leute erreichen und damit auch mehr Kunden gewinnen und unzählige Verkäufe erzielen. Heutzutage, gehen wir immer mehr weg von der Kundengewinnung hin zur Kundengewinnung, welche als noch signifikanterer Erfolgsfaktor gesehen wird. Beim ersten Lesen mag das erstmal unlogisch klingen, da wir den Begriff “Wachstum” oftmals in unmittelbare Verbindung zur Quantität sehen. Wenn wir das Ganze also etwas genauer betrachten, wird schnell ersichtlich, dass sich das Wort “Quantität” nicht nur über die Anzahl der Kunden definiert, sondern ebenfalls über die Anzahl der gekauften Produkte pro Kunde. Gelingt es uns schließlich mit Hilfe von Retargeting unsere Bestandskunden zu einem Wiederkauf anzuregen, fangen wir an zuvor verschwendete Ressourcen für uns zu nutzen. Dies führt langfristig zu mehr Erfolg.